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Wie schnell die Zeit vergeht …

Liebe Mitglieder, Sponsoren und Freunde des Heimatvereins Gommern,

das Jahr 2021 hat sich rasant dem Ende zugeneigt. Geht es Ihnen wie mir, dass gefühlt jedes Jahr die Zeit schneller vergeht? Auch wenn es reine Einbildung ist, stand doch erst wieder das Weihnachtsfest vor der Tür. Und: Haben wir uns nicht alle vor einem Jahr gewünscht, das in diesem Jahr die Corona-Pandemie endlich Geschichte ist? Damit wir (auch wieder endlich) Alltägliches erleben sowie über normale und planbare Vereinsarbeit nachdenken können.

Aber auch das Jahr 2021 war von Einschränkungen und dem Verzicht auf geliebte Veranstaltungen geprägt. Noch nie gab es zwei Jahre hintereinander kein Hoffest. Dennoch gibt es auch Positives zu vermelden. Beispielgebend erwähne ich unseren Fahrrad-Vereinsausflug nach Menz. Oder die Eröffnung der Ausstellung „Straßen von Gommern und deren Entwicklung“ mit einem gemütlichen Beisammensein im Innenhof. Bei aller Bescheidenheit darf auch die Initiative „Für ein bunteres Gommern“ erwähnt werden, bei der 1.200 Blumenzwiebeln an den Straßen im Stadtgebiet gesteckt wurden. Und nicht zu vergessen, das in diesem Jahr erneut ein Kalender des Heimatvereins mit historischen Straßenansichten herausgegeben werden konnte.

Auch wenn die aktuellen Infektionszahlen und eine neue Mutation des Corona-Virus nicht die besten Voraussetzungen für den Start in das neue Jahr sind, gibt es bereits Pläne für die Vereinsarbeit 2022. Ein Thema, das den Heimatverein selbst betrifft, ist die Modernisierung unserer Satzung, die seit der Vereinsgründung 1999 nicht verändert wurde und somit auch nicht den Erfordernissen für eine föderale Vereinsstruktur entspricht. Sofern es möglich ist, wird im Frühjahr ein Ausflug in den Landtag angeboten. Am Tag einer Landtagssitzung besteht dann die Möglichkeit, von der Besuchertribüne im Plenarsaal den Abgeordneten live über die Schulter zu schauen, Gespräche zu führen und das Parlamentsgebäude bei einer Führung kennenzulernen. Für all diejenigen, die die nähere Umgebung gern mit dem Fahrrad erkunden, ist ein Ausflug nach Nedlitz in die bekannte St. Nicolaus-Kirche mit ihren legendären Mumien im Gespräch. Der Punkt auf dem sogenannten „I“ wäre im September oder Oktober des kommenden Jahres ein Hoffest.

Aber alles braucht seine Zeit. Darum halte ich mich lieber an das Näherliegende und erinnere mich an einen Spruch von Erich Kästner, der einmal gesagt haben soll: Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.

Gemeinsam mit Ihnen freue mich darauf!
Ihre

Karin Gust
Vorsitzende des Heimatvereins Gommern