Gommern ging aus einer slawischen Siedlung hervor. Erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 948 in der Stiftungsurkunde des Bistums Brandenburg. 965 und 973 eigneten Kaiser Otto I. und Otto II. Gommern und einige andere Ortschaften dem Erzstifte Magdeburg zu. 1269 ist Herzog Albrecht II. Kurfürst von Sachsen (aus dem Hause Anhalt, einem Urenkel von Albrecht des Bären) Besitzer von Gommern, welcher in demselben Jahre mit seinem Bruder Johann vom Hause Querfurt die Burggrafschaft zu Magdeburg kaufte mit den Ämtern Gommern, Ranies, Elbenau und Gottau.

